Neuer Rüstwagen ist ein Alleskönner
Ein Mehrzweckfahrzeug mit Kosten in Höhe von 493 000 Euro übergab die Stadt an die Feuerwehr Teublitz.

"Eine Never-ending-Story hat mit dem Ankauf eines neues Rüstwagens für die Feuerwehr Teublitz mit Kosten von fast einer halber Million Euro nun ein glückliches Ende gefunden!" Diese Feststellung traf Bürgermeisterin Maria Steger am Samstagnachmittag bei der offiziellen Übergabe an 1. Kommandant Marco Feicht in Verbindung mit dem kirchlichen Segen durch Pfarrer Michael Hirmer und Pater John beim Gerätehaus. "Was lange währt, wird endlich gut", sagte das Stadtoberhaupt und erinnerte daran, dass der Stadtrat bereits am 12. Mai 2016 diesen Ankauf beschlossen hatte. Ein Team der Freiwilligen Feuerwehr hatte zuvor ein Anforderungsprofil erarbeitet, wobei es vor allem um die technische Ausrüstung des neuen Fahrzeugs ging. Das Fahrzeug ist ein Alleskönner und ermöglicht nahezu alle Arten von Feuerwehreinsätzen. Für die Brandbekämpfung, für technische Hilfeleistungen für den Einsatz bei Verkehrsunfällen, für Unwettereinsätze und vieles mehr. Und dann die Optik: Der rot-weiße Flitzer sieht auch noch schön aus. Er wirkt kraftvoll, dynamisch und so mancher hat schon eine richtige Leidenschaft für dieses Fahrzeug entwickelt.

"Heute nun möchte ich im Namen der Stadt den neuen Rüstwagen an den 1. Feuerwehrkommandanten Marco Feicht, an seine tüchtige Mannschaft und an die aktive Jugend übergeben! Pfarrer Michael Hirmer wird das neue Fahrzeug segnen, denn die Einsatzkräfte brauchen bei ihren Einsätzen viele Schutzengel an ihrer Seite", sagte Steger. Sie sprach bei dieser Fahrzeugübergabe ihren herzlichsten Dank den Feuerwehraktiven für ihre segensreichen Dienste, die sie für die Sicherheit zum Wohle der Mitbürgerinnen und Mitbürger in Teublitz leisteten. "Nicht "Tu was", sondern "Wir tun was" sei das Motto, mit dem Feuerwehren in ihrem Lebensbereich wirkten. "Eine solche Haltung ist nicht nur beispielhaft, sondern auch ansteckend", stellte Steger fest. Die FF-Einsatzkräfte seien pausenlos einsatzbereit, um im Notfall alles stehen und liegen zu lassen, damit anderen geholfen werden kann.

"Sie gehen für uns sprichwörtlich durchs Feuer! Sie sind die, die da reinlaufen, wo die anderen rausgelaufen kommen. Das ist Hilfsbereitschaft in bester Prägung!" Damit die Feuerwehr ihre Aufgabe schnell und effektiv erfüllen und den gewünschten Erfolg erzielen kann, braucht sie neben der richtigen Einsatzstruktur auch modernste technische Ausrüstung. Allerdings ist eine heutige, moderne Feuerwehrtechnik auch ziemlich kostspielig. Ein neuer Rüstwagen, der seinen Zweck erfüllen soll, hat die enorme Summe von 493 000 Euro gekostet. Zuschüsse kamen von der Regierung mit 120 000 Euro, vom Landkreis mit 40 000 Euro und vom Feuerwehrverein mit 45 000 Euro. Somit bleiben bei der Stadt 288 000 Euro. Wie die Bürgermeisterin weiter feststellte, kann das neue Fahrzeug die Arbeit der Feuerwehrleute bei Einsätzen zwar nicht abnehmen, aber es werde Erleichterung verschaffen und auch ein Stück mehr Sicherheit bringen. Steger wünschte den Aktiven alles erdenklich Gute, "vor allen Dingen aber, dass Sie stets unverletzt und wohlbehalten nach Hause zurückkehren können". Steger übergab den Fahrzeugschlüssel für den neuen Rüstwagen an den 1. Kommandanten Marco Feicht, der sich im Namen aller Aktiven bei der Stadt und den Zuschussgebern bedankte. "Mit dem neuen Rüstwagen ist die Einsatzbereitschaft unserer Wehr auch überörtlich wieder gewährleistet!" Grußworte und Glückwünsche überbrachten Landrat Thomas Ebeling und Kreisbrandrat Robert Heinfling.

Recht herzlichen Dank an die Mittelbayerische Zeitung für die Veröffentlichung dieses Artikels (Fahrzeugsegnung Rüstwagen RW 2).