Das traditionelle Kreisjugendzeltlager der Jugendfeuerwehr Landkreis Schwandorf fand auch dieses Jahr wieder statt. Schon zum 28. Mal trafen sich Jugendliche aus dem gesamten Landkreis Schwandorf, um ein besonderes Abenteuer zu erleben. Diesmal waren wir in Schönsee und es sollte jeder wieder auf seine Kosten kommen.
Unserer Nachwuchs staunte nicht schlecht, denn über 400 Teilnehmer waren diesmal am Start. Das hieß, jede Menge Vorbereitungen, Stress und eine sehr gute Organisation waren die Herausforderungen für das Planungsteam nötig.

Schon am Dienstag, den 30.07. machten wir uns auf den Weg, um unsere zwei Zelte aufzubauen. Im Zelt eins mussten 23 Personen Platz finden und für das zweite Zelt waren das gesamte Gepäck, Spielsachen und weitere Utensilien eingeplant. Geteilt haben wir unser Schlafzelt mit der Jugendfeuerwehr aus Katzdorf.

Gegen Mittag am Mittwoch, den 31.07. packten wir die Fahrzeuge und machten uns unter Regenwetter in Richtung Schönsee. Dort angekommen mussten die zwei Zelte bezogen und das gesamte Zeltlager erkundet werden. Nun wartet auf uns fünf Tage eine Menge Spaß, Abenteuer, Herausforderung, Kultur und Teamgeist pur.
Das erste Highlight wurde uns gleich am Mittwoch Abend präsentiert. Wir alle durften bei der Generalprobe des Pascherspiels am Eulenberg Gast sein. Für uns war es was ganz anderes und besonderes zugleich. Wann haben wir die Möglichkeit, auf der Freilichtbühne in Eulenberg so eine geschichtsträchtige Aufführung zu sehen? Kurzum ein sehr gelungenes Stück, welches um die Geschichte dieses Ortes in der Nähe der Grenze handelte.

Die Nacht zum Donnerstag war recht kurz. Ganz in der Früh wurde geweckt und das Frühstück zu uns genommen, denn schon 09:00 Uhr fuhren sechs Reisebusse in Richtung Furth im Wald. Da bekamen wir eine Führung im ökologischen Wildgarten. Insektenhaus, Biotop, Weidenhütte und alles, was man noch in einen Wildgarten entdecken und erforschen konnte. Auf dem etwa zehn Hektar großen Gelände gab es vieles zu bestaunen und zu besichtigen. Bestimmte Pflanzen war gleich am Anfang und ungefährliche Schlagen konnte angefasst werden. Natürlich darf der Kuss auf einen Frosch nicht fehlen. Ganz zum Schluss wurde Jugendwart Steffen Mroß auf eine Probe gestellt. Der Kampf mit dem Krebs...
Gegen Mittag machten wir uns auf den Weg nach Sankt Englmar ins "Rodel- und Freizeitparadies". Dort waren einige nicht mehr zu bremsen. Auf den unterschiedlichen Parcours hatte jeder Einzelne seinen Spaß. Alles in allem dieser Ausflug war das zweite Highlight.
Abends im Zeltlager angekommen gab es Abendessen und gleich im Anschluss folgte laut Programm der Spieleabend "Jung gegen Alt". Die Lagerleitung trat gegen die Floriansjünger an. Es ging heiß her und alle kamen auf ihre Kosten.

Dem Freitag war der traditionellen Lagerolympiade gewidmet. Hier musste jeder seine Geschicklichkeit, Kreativität, Teamarbeit und Sportlichkeit unter Beweis stellen. Die verschiedensten Stationen wurden in der Nähe vom Zeltlagerplatz verteilt aufgebaut und über eine Gesamtstrecke von 4 km. Die Teams waren durch gewürfelt worden, sodass man sich auf der Lagerolympiade sich gegenseitig kennen lernen konnte. Sonnige Temperaturen rundeten diesen Vormittag ab.
Den restlichen Tag hatten wir zur freien Verfügung. Wir nutzten die Zeit um baden zu gehen, Eis zu essen oder mit Gesellschaftsspielen. Wir, die Jugendfeuerwehr Teublitz nutzen die Möglichkeit, um die Aufnahmeprüfung für unsere Jugendfeuerwehr durchzuführen. Das war unser Highlight für die Jugendfeuerwehr Teublitz. Hier wurden für Sebastian, Leon, Luca, Alexander und Noah 6 Prüfungsstationen vorbereitet. Diese gestaltete sich in und um den Badeweiher. Man verspürte bei jedem der Prüflinge rege Anspannung. Bei und während der Aufnahmeprüfung konnten alle Stationen gemeinsam im Team bewältigt werden. Mit dem Satz "Ich bin stolz, bei der Jugendfeuerwehr Teublitz zu sein." endete dieses Ereignis für unsere Neulinge. Jugendwart Steffen Mroß nahm mit Handschlag die Neuen in die Jugendfeuerwehr Teublitz auf.
Um 19:00 Uhr ging es zum geplanten Gottesdienst. Festlich zogen wir mit Musik in die Pfarrkirche ein.
Am Abend war das nächste Highlight – die Geisterwanderung entlang des Grenzverlaufes. Hier merkte man die Logistik. 400 Personen in der Nacht von A nach B und dann alles wieder zurück zum Zeltplatz.

Mit dem Zeltlagerprogramm ging es am Samstag weiter. Darauf hatten sich schon alle Jugendliche gefreut. Fischerstechen und Last Man Standing unter dem Motto "Überraschung am Wasser" führte so manche an ihre Grenzen heran. Mal Sonne, mal Regenwetter und mal kalt und warm wurden wir durch den Samstag geführt. Die restliche Zeit hatte jeder Teilnehmer wieder zur freien Verfügung. Man glaubt nicht, was alles so für Ideen in der Jugend stecken.
Durch starken Regen verschob sich die abendliche Siegerehrung. Aber dann. Die Siegerehrung gestaltete sich mit der Begrüßung und Grußworte der Gäste und Ehrengäste durch den Kreisjugendwart Christoph Spörl. Viele Pokale standen in Sichtweite der Jugend und somit war jeder gespannt, wer welchen Platz und Pokal bekommen würde. Die Spannung stieg. Von 35 Jugendgruppen haben wir einen stolzen und sehr verdienten 11. Platz in der Gesamtwertung erreicht. Jugendwart Steffen Mroß ist über diese überragende Leistung mächtig stolz auf seine Jugend. Er meinte: "Die Jugendfeuerwehr sei die beste und ist stolz, Jugendwart zu sein."
Das letzte Highlight für alle war der Abschlussabend. Die Band "Dei vo gestern" war mit ihrem Auftritt ein gelungener Abschluss. Unsere Jugend hatte den letzten Abend Lagerwache. Sprich, Lagerfeuer in Schach zu halten, aufzupassen, dass nichts anbrennt, alle Zelte im Überblick zu haben. Für den Weckdienst des Küchenpersonal waren wir ebenfalls zuständig. Außergewöhnliche Fotos sind dabei entstanden.

Der Sonntag war für viele schwierig, kaum Schlaf und dann gleich nach dem Frühstück den gesamten Zeltlagerplatz reinigen. Hier war starker Willen gefragt. Viele Hände, schnelles Ende. Unsere zwei Zelte wurde schnell abgebaut und zusammen mit dem Gepäck und Material in die Fahrzeuge verstaut. Am Nachmittag hatten wir im Gerätehaus Teublitz mit der Reinigung der Fahrzeuge und der Zelte viel zu tun.
Alles in allem es war ein sehr schönes und harmonisches 28. Kreisjugendzeltlager. Jugendwart Steffen Mroß, die Betreuer Clara, Mary-Ann und Florian, sowie die Jugendlichen Melanie, Philipp, André, Hans, Sebastian, Leon, Alexander, Noah und Luca danken der Feuerwehr von Schönsee und dem gesamten Planungsteam für diese unvergesslichen Tage. Dann kann ja das 29. Kreisjugendzeltlager kommen.

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Impressionen - 28. Kreisjugendzeltlager: (zur Großansicht auf das Bild / die Bilder klicken)