Die traditionelle Jugendgroßübung aller Jugendfeuerwehren im KBM-Bereich Markus Dechant fand am Samstag, den 28.09.2013, statt.
In diesem Jahr war es eine Kombination aus Funkübung und Stationsausbildung. Startpunkt war das Feuerwehrgerätehaus in Teublitz. Hier trafen sich alle Teilnehmer mit ihren Betreuern, Jugendwarten und Fahrern der Feuerwehrfahrzeuge zur gemeinsamen Eröffnung und Begrüßung.

Damit sich die Jugendlichen untereinander besser kennenlernen konnten und um die Zusammenarbeit verschiedener Feuerwehren zu trainieren, wurden die Jugendlichen in 2er-Teams eingeteilt und dann die Besetzung der Fahrzeuge ausgelost. So kamen immer mindestens zwei Teams von unterschiedlichen Feuerwehren an einem Fahrzeug zusammen. Nach der Auslosung ging es dann auch schon los:
Der Funkraum im Gerätehaus Teublitz wurde kurzerhand durch den stellvertrenden Jugendwartsprecher Bernhard Emmert und dem Teublitzer Jugendwart Thomas Nirschl zur Einsatz- bzw. Übungszentrale umfunktioniert. Von dort aus wurden die 15 Fahrzeuge durch das Städtedreieck an die Übungs- und Ausbildungsstationen disponiert.
Im Stadtgebiet Burglengenfeld waren die Stationen "Hebekissen", "Beleuchtung", "Wasserwerfer" und "Atemschutz" eingerichtet.
Im Stadtgebiet Teublitz befanden sich die Stationen "Verkehrsunfall mit LKW", "Wasserentnahme" und "Feuerlöscher".
Die Themen "Erste Hilfe" und "Schaummittel, Schaumarten und Schaumstrahlrohre" waren im Stadtgebiet Maxhütte zu finden. Des Weiteren gab es "Zwischenstationen", wo einfach markante Punkte im Städtedreieck gefunden und angefahren werden mussten. Dies waren z. B. der Aussichtspunkt des Steinbruch des Burglengenfelder Zemtentswerks, der neue Digitalfunkmast auf dem Münchshofener Berg oder etwa der Dorfweiher in Meßnerskreith. Auch hier mussten die Jugendlichen verschiedene Aufgaben erfüllen wie z. B. den Umfang des Weihers schätzen.
Ziele der diesjährigen Jugendgroßübung waren neben den "Standardzielen" wie der Pflege der Kameradschaft, der Förderung von Teamgeist und Zusammenarbeit sowie dem gegenseitigen Kennenlernen der Jugendlichen, einmal den Brandschützern von morgen auch Ausrüstungsgegenstände zeigen zu können, über die nicht jede Feuerwehr verfügt. So konnte z. B. beim Darstellen der Thematik "Atemschutz" ein wenig in die Aktive Wehr (ab dem 18. Lebensjahr) geschnuppert werden.

Zum gemeinsamen Abschluss fanden sich dann von der Landkreisführung der zuständige KBI Thomas Schmidt, der Teublitzer 2. Bürgermeister Robert Wutz, Theo Lorenz, 2. Bürgermeister von Burglengenfeld und Franz Brunner, 2. Bürgermeister der Stadt Maxhütte, am Gerätehaus in Teublitz ein. Bei den Gruß und Dankesworten waren sich alle einig: Eine sinnvolle Übung mit klaren Zielen und perfekter Organisation. Ein besonderer Dank galt den drei Städten und den Firmen Erutec aus Burglengenfeld und Transporte Weigert aus Teublitz für die Überlassung von Firmengelände und Gerätschaften bzw. Fahrzeugen für die Übung.
Mit einer gemeinsamen Brotzeit in Form von Bratwurstsemmeln klang die Übung dann aus.

Impressionen von der Jugendgroßübung: (zur Großansicht auf das Bild / die Bilder klicken)