Die FireFit Championships sind ein Wettbewerb unter Feuerwehrleuten, basierend auf Brandbekämpfungsaufgaben in Notfallsituationen. Der Wettkampf wurde erstmals 1994 in Kanada ausgrichtet.

Im Vordergrund des Wettbewerbes steht die Fitness der Feuerwehrleute; wie auf der offiziellen Website der FireFit of Canada beschrieben wird, ist die Erstteilnahme ein Augenöffner, Training sei zwingend erforderlich. Da Extremsituationen simuliert werden, erfolgt der Wettkampf unter schwerem Atemschutz sowie Zeitnahme. Der Wettbewerb Besteht aus verschiedenen Disziplinen, die nacheinander abgearbeitet werden.

Zuerst gilt es einen 12m hohen Turm mit einem 20kg schweren Schlauchpaket zu erklimmen, dies soll den Anmarsch zum Brandort simulieren. Anschließens wird eine 20 kg schwere Schlauchrolle mittels Seil aufgezogen, dies könnte im Realeinsatz ein Schlauch oder ähnliches sein. Nach dem schnellen Weg nach unten, geht es auf die Kaiser-Force-Maschine, welche symbolisch das aufbrechen einer Tür darstellt. Anschließend geht es im Slalom 44m noch vorne und mit einem gefüllten C-Schlauch wieder zurück, hier muss ein Ziel umgespritzt werden, also sozusagen das Feuer gelöscht werden. Zum Abschluss gilt es eine Personenrettung durchzuführen. Dafür wird der Rescue-Randy, eine 80 kg Puppe, von hinten gegriffen und 30m Rückwärts ins Ziel geschleift. Der ganze Wettkampf findet im Einzelwettbewerb unter Atemschutz statt, das heißt, man trägt seinen Luftvorrat, aber natürlich auch zusätzliches Gewicht auf dem eigenen Rücken. Die Masken erschwert deutlich die Atmung und engt das Sichtfeld deutlich ein.

Alle 3 Kameraden gelang es den Parcours bis zum Ende zu bewältigen. Nach dieser ersten Erfahrung für Sebastian und André war für sie klar, das wird nicht die letzte Teilnahme gewesen sein. Johannes konnte seine ersten Erfahrungen bereits im Juni auf der Europameisterschaft sammeln.

In dem Team-Disziplinen, welche ohne Maske stattfinden, konnten sich Johannes und Sebastian beweisen. Hier gilt es zwischen der Hammerschlagmaschine und dem Slalomteil einen Flaschenwechsel durchzuführen. Die Atemlustflasche ist hier der Staffelstab.

In der Staffel, welche aus bis zu 5 Personen besteht, nahmen die Teublitzer Jungs kurzerhand zwei Brandenburger Damen mit auf. Nach einem Fehler, welcher 5 Strafsekunden nach sich zog, musste sich das Team leider vor den Achtelfinals verabschieden. Hierzu fehlten mit einer Zeit von 1:55 min noch 6 Sekunden. Aber was solls, man gewinnt als Team, man verliert als Team. Spaß hatten wir auf jedenfall und neue Freundschaften in Potsdam haben wir auch geschlossen.